Windows 11 24H2: Neue Funktionen und Download

0 Aktien
0
0
0
0

Einführung

Viele Nutzer haben gespannt auf Neuigkeiten und Updates zum jährlichen Funktionsupdate für Microsofts Client-Betriebssystem gewartet, da in Blogs, auf YouTube und anderen Plattformen bereits Gerüchte und Informationen kursierten. Mit der kürzlich erfolgten Veröffentlichung von 23H2 wurde nun Windows 11 Version 24H2 angekündigt (das diesjährige Funktionsupdate wird in der zweiten Jahreshälfte veröffentlicht, ein genaues Datum steht noch nicht fest). Dieses Update bringt neue Funktionen mit sich, insbesondere Verbesserungen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Diese Verbesserungen zielen darauf ab, die Benutzerfreundlichkeit durch zahlreiche Neuerungen zu optimieren, darunter Verbesserungen der Systemleistung, der Bedienbarkeit und der Sicherheit. Werfen wir einen Blick auf die neuen Funktionen und erfahren wir, wie Sie mit dem Windows Insider-Programm einen ersten Einblick in 24H2 erhalten können.

1. Neue Installationserfahrung

Windows 11 Version 24H2 übernimmt die Installationserfahrung von Windows Server 2025 und bietet einen überarbeiteten Installationsassistenten, der mit der neuesten vNext Server Preview verfügbar ist. Dies ist eine willkommene Änderung, da die Installationsseiten für Windows-Clientbetriebssysteme bereits für mehrere Windows-Versionen identisch waren. Sehen Sie sich dazu die folgenden Screenshots an.







Mit dem Befehl winver können wir folgende Informationen anzeigen:


2. Sudo-Befehl

Eine der spannenden Neuerungen in Windows 11 24H2 ist der neue sudo-Befehl. Linux-Nutzer werden sich mit sudo vertraut fühlen. Es handelt sich dabei jedoch weder um eine Portierung des Linux-Befehls noch um die Microsoft-Version. sudo ist ein völlig neues Tool, das ähnliche Funktionen für Windows bietet, aber dennoch einige Unterschiede aufweist.

Wenn Sie versuchen, den sudo-Befehl über die Kommandozeile auszuführen, erhalten Sie die Meldung, dass er in den Entwicklereinstellungen aktiviert werden muss.


Unter Einstellungen > System > Für Entwickler finden Sie die Option „sudo aktivieren“. Aktivieren Sie den Schalter und bestätigen Sie die Änderung auf der Einstellungsseite.


Sie können auch konfigurieren, wie sudo Programme ausführt.


3. Neue Copilot-KI-Funktionen

Microsoft testet in der neuesten Windows 11 Insider-Build die Copilot-Funktion, die Copilot-Schaltfläche und die Copilot-Benutzeroberfläche, um die Produktivität der Nutzer zu steigern. Die Funktion wird aktiviert, sobald Text kopiert oder ein Bild auf das Copilot-Symbol gezogen wird. Sie bietet Aktionen wie das Zusammenfassen von Text oder die Verwaltung von Bildinhalten direkt über die Taskleiste. Das Copilot-Symbol wird animiert, um die Verfügbarkeit der Funktion anzuzeigen.

Zusätzlich führt Microsoft für ausgewählte Windows Insider die automatische Copilot-Funktion nach dem Systemstart für Breitbildgeräte ein. Diese Funktion ist auf Geräte mit einer Bildschirmdiagonale von mindestens 27 Zoll und einer Auflösung von 1920 Pixeln Breite beschränkt und kann nur auf dem primären Bildschirm bei mehreren Monitoren genutzt werden. Die Verfügbarkeitseinstellungen für diese Funktion können unter „Einstellungen“ > „Personalisierung“ > „Copilot“ verwaltet werden und werden schrittweise für Benutzer der Canary- und Dev-Kanäle freigegeben.

Diese Updates sind Teil der experimentellen Funktionen von Microsoft im Rahmen des Windows Insider-Programms, das darauf abzielt, innovative Funktionalitäten zu integrieren, um das Benutzererlebnis von Windows zu verbessern.

4. Erweiterter Energiesparmodus

Windows 11 24H2 bietet ein neues Energiesparsymbol, das den Stromverbrauch optimiert, indem es die Akkulaufzeit von Laptops verlängert (Akkuoptimierung) und die Energiekosten von Desktop-PCs senkt. Über das Energiesparsymbol in den Schnelleinstellungen können Sie den Energiesparmodus einfach aktivieren und so auf Desktop-PCs und Laptops umweltfreundlicher arbeiten.


5. Überarbeitete Einstellungen-App

Mit jeder neuen Version optimiert Microsoft die Einstellungen-App, um die Benutzerfreundlichkeit im Vergleich zur alten Systemsteuerung früherer Windows-Generationen zu verbessern. Die neue Einstellungen-App ist intuitiver zu bedienen und bietet Zugriff auf nahezu alle Konfigurations- und Anpassungsoptionen. Sie können Einstellungen durchsuchen, Systempräferenzen anpassen und Geräte verwalten.

6. Verbesserte WLAN-Verwaltung

Die Kamera-App ermöglicht jetzt schnelle WLAN-Verbindungen durch Scannen eines QR-Codes mit Netzwerkdetails. Diese Funktion wurde mit Build 25977 für den Canary-Kanal eingeführt. Sie vereinfacht das Hinzufügen neuer WLAN-Profile direkt über die WLAN-Einstellungen. Unterstützt werden sowohl Standard-WLAN-Netzwerke als auch mobile Hotspots. Nutzer können sogar eigene WLAN-QR-Codes erstellen, um den Netzwerkzugang mit anderen zu teilen.


7. Verbesserungen im Datei-Explorer

Der aktualisierte Datei-Explorer bietet eine benutzerfreundlichere Oberfläche und verbesserte Leistung. Zu den Verbesserungen gehören ein schnellerer Zugriff auf häufig verwendete Dateien, eine effizientere Suchfunktion und eine bessere Integration mit Cloud-Speicherdiensten, die die Dateiverwaltung intuitiver gestalten.

8. Audioverbesserungen für Barrierefreiheit

Windows hat seine Barrierefreiheitsfunktionen verbessert, indem die Unterstützung für Bluetooth® LE-Hörgeräte in kompatible PCs optimiert wurde. Diese Verbesserung ermöglicht direktes Koppeln, Audiostreaming und effizientes Anrufmanagement. Das neueste Update bietet außerdem die Möglichkeit, Audiovoreinstellungen und Umgebungsgeräuschpegel über die Einstellungen und die Schnelleinstellungen feinabzustimmen.


Diese Funktion ermöglicht es Nutzern, die Einstellungen ihres Hörgeräts an ihre Umgebung anzupassen und so das Hörerlebnis zu personalisieren und die Klangqualität zu verbessern. Die Audiovoreinstellungen hängen vom jeweiligen Hörgerätemodell und dessen Konfiguration ab. Sie können die Einstellungen so anpassen, dass Hintergrundgeräusche minimiert werden.

9. Sicherheitsverbesserungen

Windows 11 24H2 stärkt die Systemsicherheit durch Funktionen wie den Windows Protected Printing Mode und erweiterte Sicherheitsvorkehrungen für Bluetooth-Befehle und -Geräte. Entwickler können das Cryptography API: Next Generation (CNG) Framework nutzen, um Windows-Schlüssel mithilfe von Virtualization-Based Security (VBS) zu schützen.


10. Neue Option zur Registrierungssuche

Im Registrierungs-Editor gibt es eine neue Option, mit der Sie innerhalb eines Unterbaums suchen können. Sehen Sie sich dazu das Suchfeld in der Abbildung unten an.


11. Schnelleinstellungen und Aktualisierungen der Systemleiste

Die Systemleiste und das Schnellzugriffsfeld wurden überarbeitet, um einen schnelleren Zugriff auf Systemsteuerung und Benachrichtigungen zu ermöglichen. Mit diesem Update können Benutzer Einstellungen wie Lautstärke, Verbindungen und Bildschirmhelligkeit einfach anpassen, ohne ihren Arbeitsablauf zu unterbrechen.

12. Verbesserungen an Taskleistenminiaturen und Startmenü

Die Taskleiste und das Startmenü in Windows 11 24H2 wurden deutlich verbessert und bieten nun eine personalisiertere und effizientere Benutzeroberfläche. Optimierte Taskleistenminiaturen zeigen eine Vorschau geöffneter Anwendungen an, während das verbesserte Startmenü eine bessere Organisation von Programmen und Dateien ermöglicht und so den Zugriff auf wichtige Elemente beschleunigt.

13. Neue Hardwareanforderungen

Angesichts all der Verbesserungen und KI-Erweiterungen der neuen Plattform kursieren Gerüchte, dass Microsoft die Systemanforderungen für Windows 11 24H2 erhöhen will. Bei älteren Windows-11-Versionen konnten Nutzer die Hardwareanforderungen mithilfe von Registry-Schlüsseln und anderen Tools umgehen, und das System funktionierte trotzdem. Mit der neuen 24H2-Version scheint Microsoft jedoch eine Verschärfung der Systemanforderungen zu erwägen.

Wenn die CPU POPCNT nicht unterstützt, wird vermutet, dass Windows 11 Version 24H2 nicht startet. Dieser Befehlssatz ist in CPUs enthalten, die SSE4.2 oder SSE4a explizit unterstützen. Intel und AMD bieten ältere Prozessoren ohne diesen Befehlssatz an (Intel ca. 2008, AMD ca. 2011). Viele Heim-PCs, Laptops und sogar virtuelle Desktops könnten 24H aufgrund der verwendeten Hardware vermutlich nicht ausführen, wenn diese Anforderung implementiert würde.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte Ihnen auch gefallen